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Gemeinde Sibbesse

Die heutige Gemeinde Sibbesse besteht seit dem 01.11.2016 und ist aus der Samtgemeinde Sibbesse durch Gebietsänderungsvertrag hervorgegangen. Sie besteht aus den Ortsteilen Adenstedt, Almstedt, Eberholzen, Grafelde, Hönze, Möllensen, Petze, Segeste, Sellenstedt Sibbesse, Westfeld und Wrisbergholzen. Auf einer Fläche von rd. 72 km² sind zurzeit rd. 6.050 EinwohnerInnen gemeldet. Die umgebende Landschaft ist geprägt vom Hildesheimer Wald im Norden und den Sieben Bergen/Vorberge/Sackwald im Süden sowie durch die Gewässer Despe und Alme.

 

Die Schwimmhalle Sibbesse wurde 1975 eingeweiht, die Grundschule 1965 errichtet. Seit 2016 wird sie als offene Ganztagsschule betrieben. Zahlreiche Vereine und Verbände bieten ein vielfältiges Sport- und Freizeitangebot, mehrere Dorfgemeinschaftshäuser und Grillhütten bzw. -plätze fördern das Gemeinschaftsleben.

 

Der Ortsteil Adenstedt ist eine sehr alte Siedlung, die sich als Sitz eines Gogerichts früh zu einem alle Nachbarorte überragenden Mittelpunkt entwickelte. Im Ortsteil Grafelde hatte das Hildesheimer Marienkloster früher Besitzungen. In der vor der Reformation bereits vorhandenen Kapelle befindet sich ein spätgotischer Altarschrein von besonderer Schönheit. Die heutige Kirche in Almstedt stammt aus dem Jahr 1618. Im Ortsteil Sibbesse ist eine einschiffige barocke Bruchsteinkirche zu finden. Im 16. Jahrhundert sollen sich aus dem Eichsfeld kommend zahlreiche Siedler in Sibbesse niedergelassen haben. Sie fuhren mit Planwagen bis in die Weser- und Elbmarschen, um dort Töpfe und Kessel zu flicken. Seitdem ist Sibbesse vielerorts als Kesselflickerort bekannt geworden.

 

Der geschichtsträchtigste Ort der Gemeinde ist Wrisbergholzen, dessen heutiges Schloss aus dem Jahr 1740 stammt. Im linken Seitenflügel des Schlosses liegt die berühmte Fliesenstube von 1752, deren Wände ganz mit ca. 680 Spruchfliesen in italienischer, französischer und lateinischer Sprache aus der ehemaligen gräflichen Fayencefabrik in Wrisbergholzen bedeckt sind.

Kontakt
 

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